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Charlotte Steppes

Charlotte Steppes hat sich in wenigen Jahren einen ausgezeichneten Ruf als vielseitige Pianistin erworben, die konsequent ihren eigenen künstlerischen Weg geht. Seit 2018 studiert sie an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig bei Josef Christof, dessen Schülerin sie bereits mit 12 Jahren wurde.

Im Oktober 2024 gab Charlotte Steppes 24jährig im Rahmen der Mendelssohn-Festtage Leipzig ihr Debüt als Solistin beim Gewandhausorchester mit Mendelssohns Konzert für Violine (Frank-Michael Erben), Klavier und Orchester unter der Leitung von Marek Janowski.

Unter Leitung des Chefdirigenten des MDR-Sinfonieorchesters Dennis Russell Davies spielte Charlotte Steppes im Jahr 2024 Edvard Griegs Klavierkonzert sowie das Soloklavier der 4. Sinfonie von Charles Ives im live übertragenen Festkonzert „100 Jahre Rundfunkorchester“. Bereits 2020 gab sie ihr Debüt beim MDR-Sinfonieorchester mit Mozarts Klavierkonzert C-Dur KV 467. Stets mit herausragenden Kritiken bedacht, die ihr u.a. „fabelhafte Technik und souveräne Stil- und Geschmackssicherheit“ bescheinigen, führte sie Klavierkonzerte von Felix Mendelssohn Bartholdy, Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart, Francis Poulenc, Maurice Ravel, Robert und Clara Schumann auf sowie produzierte mit der Staatskapelle Weimar das Piano Concerto von Hwiman Ryu für ein Musikvideo.

Charlotte Steppes spielte gefeierte Solo-Rezitale u.a. beim Musikfest Stuttgart, Musikfest Erzgebirge, dem internationalen Schostakowitsch-Festival des Gewandhauses zu Leipzig, den Leipziger Chopintagen und Merseburger Orgeltagen und konzertierte in der Gewandhausreihe „musica nova“. Sie bringt mit Vorliebe von Kennern geschätzte, aber nur selten zu hörende Meisterwerke wie die monumentalen Klaviersonaten von Julius Reubke und Felix Draeseke, die 1. Klaviersonate von Hanns Eisler oder Rachmaninows „Chopin-Variationen“ auf die Bühne. Am präparierten Flügel in (Ur-)Aufführungen findet man die junge Künstlerin genauso wie am historischen Pleyelflügel von 1848 (Rossinis Petite messe solennelle mit dem GewandhausChor in 2019) oder am Hammerflügel.

Charlotte war 2021 bis 2023 Mitglied der Orchesterakademie des Gewandhausorchesters Leipzig. Dort spielte sie als Orchesterpianistin mit bedeutenden Dirigenten wie Andris Nelsons, Cristian Măcelaru, Alan Gilbert und Franz-Welser Möst exponierte Partien wie Strawinskys „Petruschka“, Bartóks „Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta“ und „Der wunderbare Mandarin“.

Als Kammermusikerin trat die junge Pianistin u.a. mit Thomas Hampson, Benedikt Kristjánsson, Tobias Berndt, Klaus Mertens, Sergey Ostrowsky, Britta Schwarz, Michael Schönheit, Sebastian Heindl und dem Gewandhaus-Bläserquintett bei Festivals wie „con spirito“, dem Bachfest Leipzig und der Liszt-Biennale Thüringen auf. Mit Anne-Sophie Mutter musizierte sie in mehreren Duo-Intermezzi innerhalb Witold Lutosławskis‘ „Partita“ für Violine und Orchester. Seit 2023 ist sie die feste Kammermusikpartnerin von Frank-Michael Erben (1. Konzertmeister des Gewandhausorchesters), mit dem sie im März 2025 anlässlich des 150. Geburtstages von Maurice Ravel bereits zum zweiten Mal einen Duo-Abend in der Kammermusikreihe des Gewandhauses präsentierte.

2026 wird Charlotte Steppes beim Schumannfest Düsseldorf zum ersten Mal an der Seite des Gewandhaus-Quartetts zu erleben sein sowie auf Einladung des Philharmonischen Orchesters Stuttgart dort mit Mozarts Klavierkonzert D-Dur KV 451 unter Sebastian Weigle debütieren und ein „Carte Blanche“-Kammermusikkonzert geben.

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